Ruhigstellung, Mobilisierung, Arbeit und Sport: Wählen Sie Ihren Eingriff und sehen Sie, was in den einzelnen Phasen wichtig ist. Die Zeiträume sind Orientierung für die Planung.
Wählen Sie einen Eingriff aus.
Nachbehandlung · Orientierungsplan
Rotatorenmanschettennaht
Schutz der Sehnennaht und schrittweiser Aufbau der Schulterfunktion.
Ihr persönlicher OP-Plan hat Vorrang. Diese Zeiträume helfen bei der Planung eines unkomplizierten Verlaufs. Sie sind keine individuelle Freigabe. Begleiteingriffe, Gewebequalität und Kontrollen können die Dauer verändern.
RuhigstellungHäufig 4–6 WochenSchlinge oder Abduktionskissen nach OP-Plan.
BüroarbeitOft um 6 WochenAngepasste, kurze Tätigkeit gegebenenfalls früher.
Kraft & BelastungMeist ab ca. 12 WochenBeginn eines dosierten Kraftaufbaus nach Freigabe.
Schritt für Schritt zurück in den Alltag.
Woche 0–6
Einheilung schützen
Geführte passive oder assistierte Übungen im freigegebenen Rahmen. Kein eigenständiges Heben, Tragen oder Abstützen mit dem operierten Arm.
Ab ca. Woche 6
Aktiv bewegen
Nach Kontrolle schrittweise aktive Bewegung. Der Zeitpunkt richtet sich nach Rissgröße, Sehnenqualität und Nahtspannung.
Ab ca. Monat 3
Kraft entwickeln
Dosiertes Training zunächst mit geringer Belastung. Gute Bewegungskontrolle geht vor hohen Widerständen.
Monat 4–6 und später
Belastbarkeit prüfen
Beruf und Sport stufenweise aufbauen. Große Risse und hohe Anforderungen können eine deutlich längere Rehabilitation benötigen.
Für diesen Eingriff besonders wichtig: Bei einer Subscapularisnaht ist insbesondere die Außenrotation begrenzt; bei zusätzlicher Bizepstenodese gelten weitere Belastungsgrenzen. Winkel und Gewichte stehen im persönlichen OP-Plan.
Arbeit, Bewegung & Alltag
Bereich
Was Sie einplanen sollten
Mobilisierung
Passive Bewegung erfolgt ohne aktive Schulterarbeit, assistierte Bewegung mit Unterstützung. Aktive Bewegung bedeutet eigenen Muskeleinsatz. Welche Form erlaubt ist, steht im persönlichen Plan.
Körperliche Arbeit
Schwere körperliche oder wiederholte Überkopfarbeit häufig erst nach mehreren Monaten, als Planungsrahmen oft 4–6 Monate oder länger. Funktion und Heilung entscheiden.
Sport
Schulterbelastender Sport meist über mehrere Monate aufbauen; Kontakt- und Überkopfsport häufig frühestens um 6 Monate, bei großen Rissen später.
Autofahren
Erst ohne Orthese, ohne beeinträchtigende Medikamente und wenn Sie Lenken, Schalten und Notmanöver sicher beherrschen. Den Zeitpunkt bei der Kontrolle besprechen; es gibt keinen automatischen Freigabetag.
Schlafen & Alltag
Arm nach Anleitung unterstützen und Entlastungspositionen nutzen. Hilfe bei Anziehen, Haushalt und Kinderbetreuung vorab organisieren. Nicht auf dem operierten Arm abstützen, solange dies nicht freigegeben ist.
Bitte frühzeitig melden: zunehmende Rötung, Überwärmung, Wundsekret, Fieber, neu auftretende Taubheit oder deutlicher Kraftverlust. Bei Atemnot, Brustschmerz oder schwerer Kreislaufstörung: Rettung 144.
Bankart-Rekonstruktion und Kapsel-Labrum-Stabilisierung, gegebenenfalls mit Remplissage.
Ihr persönlicher OP-Plan hat Vorrang. Diese Zeiträume helfen bei der Planung eines unkomplizierten Verlaufs. Sie sind keine individuelle Freigabe. Begleiteingriffe, Gewebequalität und Kontrollen können die Dauer verändern.
RuhigstellungHäufig 3–6 WochenDauer nach Verfahren und Stabilität.
BüroarbeitIndividuell planenAbhängig von Schlinge, Schmerz und Arbeitsplatz.
Kraft & BelastungStufenweise ab 7–12 WochenHöhere Lasten häufig erst ab etwa Monat 3.
Schritt für Schritt zurück in den Alltag.
Woche 0–6
Stabilisierung schützen
Begrenzte geführte Bewegung. Außenrotation und kombinierte Abspreiz-/Drehbewegungen nur im verordneten Rahmen.
Ab ca. Woche 6
Bewegung erweitern
Aktive Beweglichkeit und Schulterblattkontrolle aufbauen; keine ruckartigen Bewegungen oder unkontrollierte Belastung.
Ab ca. Monat 3
Kontrolle & Kraft
Stufenweiser Kraftaufbau und sportartspezifische Vorbereitung, soweit freigegeben.
Um Monat 6
Rückkehr zum Sport
Kontakt- und Überkopfsport erst bei ausreichender Stabilität, Kraft und Kontrolle. Eine Remplissage kann die Planung beeinflussen.
Für diesen Eingriff besonders wichtig: Nach Remplissage, knöchernen Begleitverletzungen oder Revisionsoperationen kann der Schutzplan abweichen. Eine zeitliche Angabe allein bedeutet keine Freigabe.
Arbeit, Bewegung & Alltag
Bereich
Was Sie einplanen sollten
Mobilisierung
Passive Bewegung erfolgt ohne aktive Schulterarbeit, assistierte Bewegung mit Unterstützung. Aktive Bewegung bedeutet eigenen Muskeleinsatz. Welche Form erlaubt ist, steht im persönlichen Plan.
Körperliche Arbeit
Körperliche Arbeit häufig ab etwa 3 Monaten möglich; schwere Lasten und Überkopftätigkeiten können länger eingeschränkt bleiben.
Sport
Sportartspezifisches Training häufig ab etwa 3 Monaten. Uneingeschränkter Kontakt- oder Wurfsport oft erst um 6 Monate und nach funktioneller Beurteilung.
Autofahren
Erst ohne Orthese, ohne beeinträchtigende Medikamente und wenn Sie Lenken, Schalten und Notmanöver sicher beherrschen. Den Zeitpunkt bei der Kontrolle besprechen; es gibt keinen automatischen Freigabetag.
Schlafen & Alltag
Arm nach Anleitung unterstützen und Entlastungspositionen nutzen. Hilfe bei Anziehen, Haushalt und Kinderbetreuung vorab organisieren. Nicht auf dem operierten Arm abstützen, solange dies nicht freigegeben ist.
Bitte frühzeitig melden: zunehmende Rötung, Überwärmung, Wundsekret, Fieber, neu auftretende Taubheit oder deutlicher Kraftverlust. Bei Atemnot, Brustschmerz oder schwerer Kreislaufstörung: Rettung 144.
Latarjet / Korakoidtransfer oder freier Knochenblock: Knochenheilung und Weichteilschutz berücksichtigen.
Ihr persönlicher OP-Plan hat Vorrang. Diese Zeiträume helfen bei der Planung eines unkomplizierten Verlaufs. Sie sind keine individuelle Freigabe. Begleiteingriffe, Gewebequalität und Kontrollen können die Dauer verändern.
RuhigstellungJe nach Technik 2–6 WochenKeine einheitliche Dauer für alle Verfahren.
BüroarbeitIndividuell planenTätigkeit und verordnete Schutzphase entscheiden.
Kraft & BelastungNach HeilungskontrolleHöhere Lasten oft frühestens ab ca. Monat 3.
Schritt für Schritt zurück in den Alltag.
Frühe Schutzphase
Rekonstruktion schützen
Schlinge und Bewegungsumfang nach dem konkreten Verfahren. Eine zusätzliche Labrumnaht verändert die Vorgaben.
Nach der Kontrolle
Funktion aufbauen
Beweglichkeit und Kontrolle schrittweise erweitern. Der knöcherne Anbau wird bei Bedarf bildgebend beurteilt.
Ab ca. Monat 3
Belastung steigern
Training und körperliche Arbeit erst bei ausreichender Heilung und Freigabe steigern.
Häufig Monat 5–6+
Sport vorbereiten
Kontakt-, Wurf- und Sturzrisikosport nach funktioneller Prüfung und Bewertung der knöchernen Heilung.
Für diesen Eingriff besonders wichtig: Korakoidtransfer und andere Knochenblockverfahren sind nicht austauschbar. Bitte nur die für Ihren Eingriff verordneten Mobilisationsgrenzen verwenden.
Arbeit, Bewegung & Alltag
Bereich
Was Sie einplanen sollten
Mobilisierung
Passive Bewegung erfolgt ohne aktive Schulterarbeit, assistierte Bewegung mit Unterstützung. Aktive Bewegung bedeutet eigenen Muskeleinsatz. Welche Form erlaubt ist, steht im persönlichen Plan.
Körperliche Arbeit
Leichte Tätigkeiten können früher möglich sein. Für schwere körperliche Arbeit wird häufig mindestens ein Zeitraum von etwa 3 Monaten benötigt; bei verzögerter Heilung länger.
Sport
Volle sportliche Belastung häufig im Bereich von 5–6 Monaten oder später. Sportart, Knochenheilung und Stabilität sind entscheidend.
Autofahren
Erst ohne Orthese, ohne beeinträchtigende Medikamente und wenn Sie Lenken, Schalten und Notmanöver sicher beherrschen. Den Zeitpunkt bei der Kontrolle besprechen; es gibt keinen automatischen Freigabetag.
Schlafen & Alltag
Arm nach Anleitung unterstützen und Entlastungspositionen nutzen. Hilfe bei Anziehen, Haushalt und Kinderbetreuung vorab organisieren. Nicht auf dem operierten Arm abstützen, solange dies nicht freigegeben ist.
Bitte frühzeitig melden: zunehmende Rötung, Überwärmung, Wundsekret, Fieber, neu auftretende Taubheit oder deutlicher Kraftverlust. Bei Atemnot, Brustschmerz oder schwerer Kreislaufstörung: Rettung 144.
Beweglichkeit zurückgewinnen und die vordere Schultersehne schützen.
Ihr persönlicher OP-Plan hat Vorrang. Diese Zeiträume helfen bei der Planung eines unkomplizierten Verlaufs. Sie sind keine individuelle Freigabe. Begleiteingriffe, Gewebequalität und Kontrollen können die Dauer verändern.
RuhigstellungHäufig 4–6 WochenInsbesondere zum Schutz der Weichteilheilung.
BüroarbeitOft ca. 4–8 WochenJe nach Tätigkeit und Heilungsverlauf.
Kraft & BelastungHäufig ab 8–12 WochenSchonender Beginn nach ärztlicher Kontrolle.
Schritt für Schritt zurück in den Alltag.
Woche 0–6
Sehnenheilung schützen
Frühe geführte Bewegung nach Plan. Eine refixierte Subscapularissehne benötigt Schutz, insbesondere vor zu großer Außenrotation und Belastung.
Ab ca. Woche 6
Alltag zurückgewinnen
Aktive Beweglichkeit und leichte Alltagstätigkeiten schrittweise erweitern. Abstützen oder schweres Heben noch nicht automatisch erlaubt.
Woche 8–12+
Kraft aufbauen
Dosiertes Training mit guter Bewegungsqualität. Lasten werden individuell freigegeben.
Monat 3–6 und später
Funktion festigen
Alltags- und Freizeitbelastungen erweitern. Ein weiterer Funktionsgewinn kann über viele Monate erfolgen.
Für diesen Eingriff besonders wichtig: Die Nachbehandlung hängt unter anderem davon ab, ob und wie die Subscapularissehne abgelöst und wieder befestigt wurde. Deshalb gelten nicht für alle Prothesen dieselben Bewegungsgrenzen.
Arbeit, Bewegung & Alltag
Bereich
Was Sie einplanen sollten
Mobilisierung
Passive Bewegung erfolgt ohne aktive Schulterarbeit, assistierte Bewegung mit Unterstützung. Aktive Bewegung bedeutet eigenen Muskeleinsatz. Welche Form erlaubt ist, steht im persönlichen Plan.
Körperliche Arbeit
Körperliche Arbeit häufig erst ab etwa 3 Monaten oder später. Hohe Dauerlasten und schwere Überkopfarbeit sollten hinsichtlich langfristiger Implantatbelastung individuell besprochen werden.
Sport
Gelenkschonende Aktivität schrittweise aufnehmen. Kraft-, Kontakt- und Überkopfsport gesondert besprechen; keine pauschale uneingeschränkte Sportfreigabe.
Autofahren
Erst ohne Orthese, ohne beeinträchtigende Medikamente und wenn Sie Lenken, Schalten und Notmanöver sicher beherrschen. Den Zeitpunkt bei der Kontrolle besprechen; es gibt keinen automatischen Freigabetag.
Schlafen & Alltag
Arm nach Anleitung unterstützen und Entlastungspositionen nutzen. Hilfe bei Anziehen, Haushalt und Kinderbetreuung vorab organisieren. Nicht auf dem operierten Arm abstützen, solange dies nicht freigegeben ist.
Bitte frühzeitig melden: zunehmende Rötung, Überwärmung, Wundsekret, Fieber, neu auftretende Taubheit oder deutlicher Kraftverlust. Bei Atemnot, Brustschmerz oder schwerer Kreislaufstörung: Rettung 144.
Die veränderte Gelenkmechanik nutzen und den Deltamuskel kontrolliert aufbauen.
Ihr persönlicher OP-Plan hat Vorrang. Diese Zeiträume helfen bei der Planung eines unkomplizierten Verlaufs. Sie sind keine individuelle Freigabe. Begleiteingriffe, Gewebequalität und Kontrollen können die Dauer verändern.
RuhigstellungNach OP-PlanHäufig mehrere Wochen; Fraktur und Sehnennaht benötigen mehr Schutz.
BüroarbeitOft ca. 4–8 WochenIndividuell nach Funktion und Tätigkeit.
Kraft & BelastungNach FreigabeHäufig dosierter Aufbau im Bereich Woche 8–12.
Schritt für Schritt zurück in den Alltag.
Erste Wochen
Geschützt mobilisieren
Je nach Eingriff kann früh assistiert oder aktiv bewegt werden. Bei Fraktur, Sehnenrefixation oder Revision gelten oft strengere Grenzen.
Etwa Woche 4–6+
Alltagsfunktion fördern
Aktive Kontrolle und leichte Alltagstätigkeiten schrittweise aufbauen. Erlaubte Bewegungen und Lasten richten sich nach dem OP-Plan.
Etwa Woche 8–12+
Muskulatur trainieren
Deltamuskel und Schulterblattmuskulatur kontrolliert kräftigen. Keine forcierte Belastungssteigerung.
Ab ca. Monat 3
Belastbarkeit entwickeln
Rehabilitation fortsetzen und Freizeitaktivitäten passend auswählen. Kraft und Beweglichkeit entwickeln sich über Monate.
Für diesen Eingriff besonders wichtig: Eine inverse Prothese nach komplexem Bruch hat häufig einen anderen Schutzplan als eine primäre Prothese bei Arthrose. Allgemeine Frühmobilisationsangaben dürfen nicht auf jede Operation übertragen werden.
Arbeit, Bewegung & Alltag
Bereich
Was Sie einplanen sollten
Mobilisierung
Passive Bewegung erfolgt ohne aktive Schulterarbeit, assistierte Bewegung mit Unterstützung. Aktive Bewegung bedeutet eigenen Muskeleinsatz. Welche Form erlaubt ist, steht im persönlichen Plan.
Körperliche Arbeit
Körperliche Arbeit häufig erst nach mehrmonatiger Rehabilitation. Manche schweren Dauer- und Überkopfbelastungen bleiben ungünstig; der konkrete Arbeitsplatz wird gesondert beurteilt.
Sport
Gelenkschonende Bewegung wird individuell aufgebaut. Kontakt-, Sturzrisikosport und hohe Lasten benötigen eine gesonderte Nutzen-Risiko-Abwägung.
Autofahren
Erst ohne Orthese, ohne beeinträchtigende Medikamente und wenn Sie Lenken, Schalten und Notmanöver sicher beherrschen. Den Zeitpunkt bei der Kontrolle besprechen; es gibt keinen automatischen Freigabetag.
Schlafen & Alltag
Arm nach Anleitung unterstützen und Entlastungspositionen nutzen. Hilfe bei Anziehen, Haushalt und Kinderbetreuung vorab organisieren. Nicht auf dem operierten Arm abstützen, solange dies nicht freigegeben ist.
Bitte frühzeitig melden: zunehmende Rötung, Überwärmung, Wundsekret, Fieber, neu auftretende Taubheit oder deutlicher Kraftverlust. Bei Atemnot, Brustschmerz oder schwerer Kreislaufstörung: Rettung 144.
Die neue Befestigung der langen Bizepssehne muss geschützt einheilen.
Ihr persönlicher OP-Plan hat Vorrang. Diese Zeiträume helfen bei der Planung eines unkomplizierten Verlaufs. Sie sind keine individuelle Freigabe. Begleiteingriffe, Gewebequalität und Kontrollen können die Dauer verändern.
RuhigstellungNach VerfahrenOft kurzzeitig; bei Kombinationen deutlich länger.
BüroarbeitHäufig ca. 2–6 WochenAbhängig von Schmerz, Funktion und Arbeitsplatz.
Kraft & BelastungBizepsschutz ca. 6 WochenDanach Belastung schrittweise nach Freigabe.
Schritt für Schritt zurück in den Alltag.
Erste Wochen
Befestigung schützen
Schulterbewegung nach Plan. Keine belastete Ellbogenbeugung und keine kräftige Auswärtsdrehung des Unterarms.
Bis ca. Woche 6
Schonend bewegen
Alltag und Physiotherapie ohne kräftigen Bizepseinsatz gestalten. Auch scheinbar leichte Hebeaufgaben können die Sehne beanspruchen.
Ab ca. Woche 6
Belastung dosieren
Bei ausreichender Heilung und Freigabe langsam mit Widerstand beginnen.
Ab ca. Monat 3
Funktion zurückgewinnen
Sport und belastende Tätigkeiten schrittweise aufbauen. Begleiteingriffe verlängern die Rehabilitation.
Für diesen Eingriff besonders wichtig: Dieser Überblick gilt für eine isolierte Tenodese. Bei gleichzeitiger Rotatorenmanschettennaht oder Stabilisierung gilt der jeweils strengere Schutzplan.
Arbeit, Bewegung & Alltag
Bereich
Was Sie einplanen sollten
Mobilisierung
Passive Bewegung erfolgt ohne aktive Schulterarbeit, assistierte Bewegung mit Unterstützung. Aktive Bewegung bedeutet eigenen Muskeleinsatz. Welche Form erlaubt ist, steht im persönlichen Plan.
Körperliche Arbeit
Schulter- und armbelastende Arbeit häufig erst nach etwa 3–4 Monaten. Leichte Tätigkeiten können früher möglich sein.
Sport
Sportartspezifischer Aufbau häufig nach mehreren Monaten. Krafttraining des Bizeps erst nach Einheilung und Freigabe.
Autofahren
Erst ohne Orthese, ohne beeinträchtigende Medikamente und wenn Sie Lenken, Schalten und Notmanöver sicher beherrschen. Den Zeitpunkt bei der Kontrolle besprechen; es gibt keinen automatischen Freigabetag.
Schlafen & Alltag
Arm nach Anleitung unterstützen und Entlastungspositionen nutzen. Hilfe bei Anziehen, Haushalt und Kinderbetreuung vorab organisieren. Nicht auf dem operierten Arm abstützen, solange dies nicht freigegeben ist.
Bitte frühzeitig melden: zunehmende Rötung, Überwärmung, Wundsekret, Fieber, neu auftretende Taubheit oder deutlicher Kraftverlust. Bei Atemnot, Brustschmerz oder schwerer Kreislaufstörung: Rettung 144.
Zum Beispiel isolierte Kalkentfernung, Débridement oder AC-Gelenkresektion ohne zusätzliche Rekonstruktion.
Ihr persönlicher OP-Plan hat Vorrang. Diese Zeiträume helfen bei der Planung eines unkomplizierten Verlaufs. Sie sind keine individuelle Freigabe. Begleiteingriffe, Gewebequalität und Kontrollen können die Dauer verändern.
RuhigstellungOft wenige TageNach Bedarf und konkretem Operationsbefund.
BüroarbeitHäufig ca. 1–4 WochenJe nach Eingriff, Schmerz und Tätigkeit.
Kraft & BelastungSchrittweiseNach Wundheilung, Beschwerden und Freigabe.
Schritt für Schritt zurück in den Alltag.
Erste Tage
Schmerzen kontrollieren
Schulter nach Anweisung früh schmerzadaptiert bewegen. Wunde schützen und Hilfe im Alltag nutzen.
Erste Wochen
Beweglichkeit fördern
Aktive und passive Mobilisation ohne forcierte Dehnung. Bei Kapsellösung besonders auf die verordnete Physiotherapie achten.
Im weiteren Verlauf
Belastung aufbauen
Kraft und Alltagstätigkeiten dosiert steigern. Anhaltende Beschwerden bei der Kontrolle ansprechen.
Häufig über 6–12 Wochen
Zur Belastung zurück
Schwere und wiederholte Überkopfbelastung langsam aufbauen. Der genaue Verlauf hängt von der behandelten Ursache ab.
Für diesen Eingriff besonders wichtig: Wurde während der Arthroskopie doch eine Sehne genäht, eine Tenodese oder Stabilisierung durchgeführt, gilt dieser kurze Nachbehandlungsplan nicht.
Arbeit, Bewegung & Alltag
Bereich
Was Sie einplanen sollten
Mobilisierung
Passive Bewegung erfolgt ohne aktive Schulterarbeit, assistierte Bewegung mit Unterstützung. Aktive Bewegung bedeutet eigenen Muskeleinsatz. Welche Form erlaubt ist, steht im persönlichen Plan.
Körperliche Arbeit
Schwere körperliche oder Überkopfarbeit benötigt häufig etwa 6–12 Wochen. Dies ist ein Planungsrahmen und kein automatisch eintretender Freigabetermin.
Sport
Schulterbelastenden Sport nach Funktionsgewinn schrittweise steigern. Wiederkehrender Schmerz oder Kraftverlust erfordert eine Neubewertung.
Autofahren
Erst ohne Orthese, ohne beeinträchtigende Medikamente und wenn Sie Lenken, Schalten und Notmanöver sicher beherrschen. Den Zeitpunkt bei der Kontrolle besprechen; es gibt keinen automatischen Freigabetag.
Schlafen & Alltag
Arm nach Anleitung unterstützen und Entlastungspositionen nutzen. Hilfe bei Anziehen, Haushalt und Kinderbetreuung vorab organisieren. Nicht auf dem operierten Arm abstützen, solange dies nicht freigegeben ist.
Bitte frühzeitig melden: zunehmende Rötung, Überwärmung, Wundsekret, Fieber, neu auftretende Taubheit oder deutlicher Kraftverlust. Bei Atemnot, Brustschmerz oder schwerer Kreislaufstörung: Rettung 144.
Bandrekonstruktion am Schultereckgelenk schützen und die Schulter kontrolliert mobilisieren.
Ihr persönlicher OP-Plan hat Vorrang. Diese Zeiträume helfen bei der Planung eines unkomplizierten Verlaufs. Sie sind keine individuelle Freigabe. Begleiteingriffe, Gewebequalität und Kontrollen können die Dauer verändern.
RuhigstellungHäufig 5–6 WochenSchutz der Bandrekonstruktion.
Kraft & BelastungHöhere Lasten ab ca. 3 MonatenNur nach Kontrolle und Freigabe.
Schritt für Schritt zurück in den Alltag.
Woche 0–6
Rekonstruktion schützen
Begrenzte passive Mobilisation nach Plan. Kein Heben, Tragen oder Abstützen mit dem operierten Arm.
Ab ca. Woche 6
Aktiv bewegen
Nach Kontrolle schrittweise aktive Bewegung und Schulterblattkontrolle aufbauen.
Ab ca. Monat 3
Kraft entwickeln
Widerstände und berufliche Anforderungen vorsichtig steigern, soweit freigegeben.
Häufig um Monat 6
Sport vorbereiten
Kontakt- und Sturzrisikosport erst bei ausreichender Heilung, Kraft und Schulterkontrolle.
Für diesen Eingriff besonders wichtig: Akute Stabilisierung, chronische Bandrekonstruktion und zusätzliche Sehnentransplantate können unterschiedliche Nachbehandlungsvorgaben haben.
Arbeit, Bewegung & Alltag
Bereich
Was Sie einplanen sollten
Mobilisierung
Passive Bewegung erfolgt ohne aktive Schulterarbeit, assistierte Bewegung mit Unterstützung. Aktive Bewegung bedeutet eigenen Muskeleinsatz. Welche Form erlaubt ist, steht im persönlichen Plan.
Körperliche Arbeit
Körperliche Arbeit häufig frühestens nach etwa 3 Monaten; schwere oder wiederholte Überkopfarbeit kann länger eingeschränkt bleiben.
Sport
Sportartspezifischer Aufbau häufig nach etwa 3 Monaten; uneingeschränkter Kontakt- und Sturzrisikosport oft erst nach längerer Rehabilitation.
Autofahren
Erst ohne Orthese, ohne beeinträchtigende Medikamente und wenn Sie Lenken, Schalten und Notmanöver sicher beherrschen. Den Zeitpunkt bei der Kontrolle besprechen; es gibt keinen automatischen Freigabetag.
Schlafen & Alltag
Arm nach Anleitung unterstützen und Entlastungspositionen nutzen. Hilfe bei Anziehen, Haushalt und Kinderbetreuung vorab organisieren. Nicht auf dem operierten Arm abstützen, solange dies nicht freigegeben ist.
Bitte frühzeitig melden: zunehmende Rötung, Überwärmung, Wundsekret, Fieber, neu auftretende Taubheit oder deutlicher Kraftverlust. Bei Atemnot, Brustschmerz oder schwerer Kreislaufstörung: Rettung 144.
Oberarmkopf, Schlüsselbein und Schulterblatt: Der konkrete Bruch bestimmt die Rehabilitation.
Ihr persönlicher OP-Plan hat Vorrang. Diese Zeiträume helfen bei der Planung eines unkomplizierten Verlaufs. Sie sind keine individuelle Freigabe. Begleiteingriffe, Gewebequalität und Kontrollen können die Dauer verändern.
RuhigstellungIndividuell festgelegtAbhängig von Fraktur und Versorgung.
Kraft & BelastungNach KnochenheilungKlinische und radiologische Kontrollen sind maßgeblich.
Schritt für Schritt zurück in den Alltag.
Nach der Versorgung
Stabilität sichern
Schlinge, Wundversorgung und Schmerztherapie nach Entlassungsplan. Begleitende Nerven- oder Sehnenverletzungen beachten.
Nach der ersten Kontrolle
Gezielt mobilisieren
Bewegungsumfang anhand der Stabilität und Bildgebung erweitern. Erlaubte Bewegung bedeutet noch keine Belastungsfreigabe.
Bei fortschreitender Heilung
Lasten aufbauen
Heben, Tragen und Stützen erst entsprechend der ärztlich bestätigten Belastbarkeit steigern.
Nach Funktionsgewinn
Alltag, Arbeit & Sport
Anforderungen individuell prüfen. Bei Fragilitätsfrakturen auch Knochengesundheit und Sturzrisiko abklären.
Für diesen Eingriff besonders wichtig: Eine Plattenosteosynthese, ein Schlüsselbeinbruch und eine inverse Prothese nach Fraktur benötigen unterschiedliche Vorgaben. Maßgeblich ist ausschließlich Ihr persönlicher Nachbehandlungsplan.
Arbeit, Bewegung & Alltag
Bereich
Was Sie einplanen sollten
Mobilisierung
Passive Bewegung erfolgt ohne aktive Schulterarbeit, assistierte Bewegung mit Unterstützung. Aktive Bewegung bedeutet eigenen Muskeleinsatz. Welche Form erlaubt ist, steht im persönlichen Plan.
Körperliche Arbeit
Der Zeitpunkt hängt von Knochenheilung, Operationsverfahren und Tätigkeit ab. Für schwere Arbeit ist häufig eine mehrmonatige Rehabilitation einzuplanen.
Sport
Sport mit Sturz- oder Kontaktrisiko erst nach gesicherter Heilung und ausreichender Funktion.
Autofahren
Erst ohne Orthese, ohne beeinträchtigende Medikamente und wenn Sie Lenken, Schalten und Notmanöver sicher beherrschen. Den Zeitpunkt bei der Kontrolle besprechen; es gibt keinen automatischen Freigabetag.
Schlafen & Alltag
Arm nach Anleitung unterstützen und Entlastungspositionen nutzen. Hilfe bei Anziehen, Haushalt und Kinderbetreuung vorab organisieren. Nicht auf dem operierten Arm abstützen, solange dies nicht freigegeben ist.
Bitte frühzeitig melden: zunehmende Rötung, Überwärmung, Wundsekret, Fieber, neu auftretende Taubheit oder deutlicher Kraftverlust. Bei Atemnot, Brustschmerz oder schwerer Kreislaufstörung: Rettung 144.